AKTUELLE BERICHTE

Landesliga Süd

Heimwettkampf unter besten Bedingungen?

Dreimal so viele Starter, dreimal so viel Druck? Nachdem wir Echterdinger letztes Jahr die erste Durchführung des Duathlons in der bwtv Triathlonliga Landesliga Süd gemeistert hatten, kam dieses Jahr auch noch die Landesliga Nord dazu. Diese deutlich größere Staffel erhöhte das Starterfeld auf 141 Athleten, die sich gleichzeitig auf die erste Laufstrecke begaben, um drei Mal den Hainbuchenweg hinunter und wieder hinaufzujagen und damit die Landesliga-Saison 2024 zu eröffnen.

Doch noch einmal zurückgespult: Als Ausrichterteam ist man bei so einem Wettkampf zwiegespalten. Auf der einen Seite steht der Wunsch, den Verein mit dem Heimvorteil und den Fans im Rücken auch in sportlicher Hinsicht möglichst gut zu präsentieren. Auf der anderen Seite stehen die Aufgaben, die auch unsere Athleten als Helfer mit der Durchführung zu bewältigen hatten und somit alle mindestens zu „Doppel-Startern“ machten. Einige hielten diesem Druck im Vorfeld leider nicht stand: Krankheit und Verletzungen ließen den Start von drei aus vier Athleten auf der Kippe stehen, bis unser Aufgebot schließlich feststand. Johannes Löffler als Lauf- und Radtalent, allerdings eher auf den Langstrecken und Erstling im Liga-Betrieb, war die Hoffnung für die vorderen Ränge. Benjamin Krug und Einspringer Micha Jetter hatten mit ähnlicher Laufleistung die Möglichkeit, irgendwo im Mittelfeld auf dem Rad gemeinsam unterwegs zu sein. Als weiterer Einspringer komplettierte Matthias Blumenstock das Team – für ihn galt es vor allem, in seinem ersten Liga-Wettkampf Erfahrung zu sammeln.

Der schnelle Start ließ früh ein breites Leistungsspektrum erkennen. Um die vorderen Plätze kämpften Teams wie Tübingen und Calw, die für die Saisonvorbereitung auch Starter aus der 1. Liga oder sogar 2. Bundesliga im Aufgebot hatten. Unsere dahinter befindlichen Sportler liefen bei diesem Tempo in Gefahr, gleich zu Beginn zu überpacen. Nicht ganz erfolgreich war dabei Benni: „Ich hatte mir vorgenommen, bergab beim Laufen nicht zu übertreiben und war dann nach 1 km im roten Bereich“. Letztendlich erreichten aber alle vier die 1. Wechselzone und begaben sich auf die drei Radrunden.

Streckenkenntnis waren auf der mit einer schnellen Abfahrt und direkt anschließendem Anstieg sowie ein paar technischer Abschnitten abwechslungsreichen Radstrecke grundsätzlich von Vorteil. Nicht so jedoch für Johannes – als auch im reinen Rennradbereich tätigen Sportler hatte er zwar einigen Triathleten fahrtechnisches Können voraus. Dies resultierte jedoch in einem leichten Touchieren mit seinem Vordermann, der unerwartet früh gebremst hatte. Johannes musste ausklicken und verlor wichtige Sekunden sowie den Anschluss an die Radgruppe. Benni und Micha landeten tatsächlich fürs Erste in einer gemeinsamen Radgruppe. Micha musste jedoch bald abreisen lassen, während Benni beißen konnte und auf der selektiven Radstrecke auch selbst vorne arbeitete, um möglichst viele Konkurrenten hinter sich zu lassen. Auch für Matze lief das Radfahren gut, bis es dann in die zweite Wechselzone ging.

Dort zeigte sich dann nämlich für Micha und Matze, dass das Blut schon lange nur noch in den Beinen und nicht mehr im Kopf zirkulierte. Beide ließen ihre Helme am Radlenker hängen, anstatt sie korrekterweise in der Wechselbox zu deponieren. Damit wurden jeweils 10 Sekunden Zeitstrafe fällig. Während Johannes und Benni auf der zweiten Laufrunde noch um Plätze kämpften, konnten Micha und Matze mit taktisch kontrollierter Strategie nur noch für Schadensbegrenzung sorgen. Athleten aus der Landesliga Nord konnte man gerne überholen lassen, nur bei den Vertretern der Landesliga Süd musste mitgehalten und wenn möglich vor der Ziellinie wieder überholt werden. Für Micha gelang dies glücklicherweise auch noch mit einem Konkurrenten aus Ulm, der mehr als 10 Sekunden später im Ziel und damit trotz Zeitstrafe auf der Platzierung hinter ihm landete. Das Liga-Debüt von Matze endete damit schließlich zwar punktlos, aber trotzdem erfolgreich: „Als Newcomer in der Mannschaft und von meinem aktuellen Leistungsvermögen gesehen, war für mich nicht mehr drin. Ich sammle Erfahrungen, trainiere und möchte auch weiterhin das Team unterstützen!“

Das Team-Resultat fiel schlussendlich eher ernüchternd aus: mit dem 11. Platz konnten wir nur noch das AthletesLab Team Ortenau hinter uns lassen und den letzten Platz vermeiden. Von außen sah das glücklicherweise nicht ganz so schlimm aus: Mit noch einigen Athleten außerhalb der Punktewertung und auch aus der insgesamt etwas schwächer besetzten Landesliga Nord kamen noch genug nach uns ins Ziel. Wettgemacht wurde die anfängliche Enttäuschung aber von der starken Unterstützung der Tria-Echterdingen-Fans am Streckenrand: „Die Stimmung war extrem gut und von so vielen Leuten angefeuert zu werden hat richtig Spaß gemacht, danke dafür!“, bedankt sich Johannes und der Rest der Mannschaft schließt sich ohne Einwände an.

Für die nächsten Wettkämpfe kann der Weg eigentlich nur nach oben zeigen. Wir sind zuversichtlich, dass er das auch wird. Die Saison hat erst begonnen und während uns Pech und kleine Fehler zurückgeworfen haben, haben wir ein breit aufgestelltes Team, das mit dem dieses Mal noch ausgefallenen Paul Metzger auch um die vorderen Einzelplatzierungen und damit um das gute Mittelfeld kämpfen kann. Nächsten Sonntag wollen wir dies in Steinheim a. d. Murr beweisen und dafür auch endlich das erste Mal ins Wasser springen! Das Aufgebot besteht voraussichtlich aus Matthias Blumenstock, Christian Cramer, Jan Gläser und Johannes Löffler – wir wünschen viel Erfolg und vielleicht auch die ein oder anderen Fans am Streckenrand!

09.05.2024 | Micha Jetter ^ nach oben

Jugend-Trainingslager

Back to the roots...

Nachdem es in den letzten beiden Jahren für unser (Jugend-) Trainingslager in die schöne Toskana ging, lautete das diesjährige Motto "back to the roots". Aufgrund des immer näher rückenden Abiturs bot sich das an, da nicht alle Teilnehmer die ganze Woche anwesend sein konnten.

Abstriche mussten wir in Kirchzarten (nahe Freiburg) im Vergleich zur Toskana aber trotzdem keine machen - von Bergen (Schwarzwald oder dem Kaiserstuhl), das Rheintal, ein Schwimmbad und natürlich eine Bahn zum Laufen war alles verfügbar. Das Wetter war wechselhaft dafür war die Unterkunft gemütlich, das Essen lecker und die Gemeinschaft umso besser.

Nachfolgend drei Berichte, aus verschiedenen Teilnehmer-Perspektiven :)

Gruppe 1: 7 Nächte (Samstag bis Samstag)
Amelie, Camille, Emilia, Emma-Lisa, Jenny, Julia, Marie

Am Samstag, dem 23.03.2024 ging es für uns endlich los ins langersehnte Trainingslager nach Freiburg. Voller Vorfreude aber teilweise noch etwas verschlafen trafen wir uns um 8:30 Uhr am Goldäcker, beluden die Autos mit Unmengen an Rädern, Taschen und Fressalien (sicher ist sicher) und fuhren hochmotiviert los. Als wir so gut wie angekommen waren, durften wir, weil‘s so schön war, noch ein paar Extrarunden im Kreis um die Unterkunft fahren um letztendlich doch noch die richtige Durchfahrt zur Unterkunft zu finden.

Schon ziemlich bald nach der Ankunft folgte ein Besichtigungsläufchen, bei dem wir das Stadion und die möglichen Laufstrecken begutachteten. Noch am selben Tag stand dann unsere erste Schwimmeinheit an, bei der wir Bekanntschaft mit einem sehr netten, Yufka essenden Bademeister machen durften, der uns zu Yannicks Freude direkt versicherte, dass es nichts ausmachen würde, schon etwas früher anzufangen oder noch etwas zu überziehen (davon waren nicht alle so 100% erfreut).

Am Abend schlugen wir uns noch unsere Bäuche im nebenan liegenden Restaurant voll, dass uns jeden Abend mit Essen bekochte und beendeten den Tag gemeinsamen mit netten Gesprächen.

Auch an den darauffolgenden Tagen kam das Training nicht zu kurz. Es folgten erneute Schwimmtrainings, Laufeinheiten im Stadion, Radausfahrten, bei denen Anne jedes Mal auf's Neue die Mutti spielte, indem sie Windbreaker-Jacken für alle und Prinzenrollenkekse (oder auch Doppelkekse wie sie Jörg nennen würde) dabei hatte, Koppelläufe, Frühsporteinheiten und sogar ein Stabitraining mit Anne und Jörg, bei dem sich bei dem ein oder anderen die nicht ganz so gute Dehnfähigkeit zeigte.

An den Abenden setzten sich nach notwendigen Espressos um nach dem Training nicht direkt einzuschlafen die Spiele "Wer bin Ich?" mit immer verrückter werdenden Charakterideen und "Mogelmotte" durch, bei dem sich Yannick als wahres Mogeltalent zeigte.

Auch die Snackideen wurden im Laufe der Woche immer besser und wir endeten letztendlich bei selbstgemachten Schokoladenerdbeeren.Am Abreisetag besuchten wir noch ein letztes Mal vor der Abfahrt das Schwimmbad, wo Jörg, wenn auch nicht ganz freiwillig auch mal mit dabei war und allen seine hervorragenden Delfinkünste präsentierte.

Zusammengefasst lässt sich auf jeden Fall sagen, dass wir eine richtig coole Woche mit sehr viel Spaß hatten, bei der aber auch das Training nicht zu kurz kam :)

Vielen Dank an unsere Trainer Corinna, Yannick, Anne, Christian, Jörg und Mätthes ohne die diese Woche nie möglich gewesen wäre.

Jenny

Gruppe 2: 3 Nächte (Samstag bis Dienstag)
Emil, Enno, Fernando, Nikita, Pauline

Am Samstag, den 23.03.2024 gingen fünf aufgeregte Rookies mit ins Traingslager nach Freiburg. Als alle Fahrräder und das komplette Gepäck in verschiedenen Autos untergebracht wurden, ging es im grünen Tria-Bus endlich los. Während der Fahrt haben wir verschiedene Spiele gespielt. Das Ziel haben wir nach etwas längerem Suchen dann doch erreicht. Kirchzarten hat uns mit kräftigem Regen willkommen geheißen. Wir trugen unser Gepäck in unsere Zimmer und richteten uns erstmal ein.

Nach einer kurzen Pause packten wir unsere Schwimmsachen und fuhren zur Schwimmhalle in Freiburg, die in der Nähe der Freiburger Arena liegt. Nun startete unser übliches Training. Enno wollte sich eine Süßigkeit aus dem Automaten ziehen, doch niemand hatte Geld dabei. Noch am selben Tag sind wir im nahegelegenen Sportpark zum Lauftraining gegangen. Nach den Trainingseinheiten hatten wir noch ein bisschen Zeit für uns, bevor es mit den Talents, Racers und Trainern zum Abendessen ging. Abends spielten wir alle gemeinsam Gesellschaftsspiele, führten unsere Tanzprojekte vor oder wir veranstalten noch kleine Partys auf unserem Zimmer.

Morgens erwartete uns ein sehr leckeres Frühstück. Im Anschluss ging es wieder zum Schwimm- und Lauftraining. Der Unterschied zum Vortag war nur, dass es leider noch mehr regnete. Am Montag ging es bereits schon um 7:30 Uhr zum Schwimmtraining. Nach der Rückkehr in die Pension gab es erstmal Frühstück. Nun hatten wir den ganzen Vormittag für uns. Doch dann... sind wir mit dem Rädern los und haben einen sehr steilen Berg erklommen! Das hat uns sehr viel Spaß gemacht!

Am letzten Tag (Dienstag) sind wir mit den Rädern ins Schwimmtraining gefahren. Leider ist Enno gestürzt und hat sich am Arm verletzt, weshalb Yannick mit Ennos Rad gefahren ist. Nun war es leider Zeit der Pension, dem Schwarzwald, Kirchzarten, den anderen Athleten und den Trainern goodbye zu sagen. Gerne wären wir noch länger geblieben, denn es war einfach super!

Vielen Dank an alle Trainer, die uns dies ermöglicht haben!

Fernando

Gruppe 3: 3 Nächte (Mittwoch bis Freitag)
Fabio, Lexia, Maike, Niklas, Oli

Während am Mittwoch der Großteil der Jugendlichen und Trainer ihren freien Tag genießen durften, kam die Reisetruppe rund um Lexia, Maike, Fabio, Oliver und Niklas erst im wunderschön gelegenen Kirchzarten an. Die Nachzügler hatten sich für einen verkürzten Aufenthalt entschieden, um sich für das anstehende Abitur noch besser vorbereiten zu können oder vielleicht auch einfach, um das harte Trainingslager nur 3 Tage aushalten zu müssen.

Noch während der Anfahrt hatte die Cheftrainerin Corinna den Nachzüglern das anstehende Training vermittelt. Nach der Ankunft um 10 Uhr ging es mit der ersten Radeinheit sofort los. Aufgeteilt in zwei Gruppen stürzten sich die Neuankömmlinge in die Weiten des Freiburger Landes. Die anfängliche Vorfreude wurde schnell von dem schlechten Wetter verdrängt. Es dauerte keine halbe Stunde, da waren die einst motivierten Athleten bis auf die Knochen durchgefroren und durchnässt. Die Radfahrt über den Kaiserstuhl wurde, trotz der widrigen Bedingungen, fortgesetzt, sodass die zwei Gruppen nach rund 3 Stunden Hochleistungssport wieder im bezaubernden Kirchzarten ankamen.

Eine heiße Dusche und ein kurzer Mittagssnack half den angestrengten Athleten bei der schnellen Regeneration, denn der nächste Programmpunkt wartete schon. Der Regen hatte aufgehört, sodass das Lauftraining im örtlichen Stadion durchgeführt werden konnte. Sowohl koordinative, als auch ausdauerbetonte Übungen waren Teil von der Laufeinheit. Um 18:30 Uhr gab es das gemeinsame Abendessen, wo die angestrengten Nachzügler auf die anderen Jugendlichen trafen, die ihren Tag in irgendwelchen Cafés und Boutiquen in Freiburg verbracht hatten. So ging ein weiterer produktiver Trainingstag mit einem vorzüglichen Abendessen zu Ende.

Der Donnerstag startete mit einer gemütlichen Runde Frühsport und Gymnastik, aber natürlich im Regen. Da kam die erste Einheit des Tages wie gelegen, die Trias durften sich an ihren Schwimmkünsten versuchen. Während Janick sein knallhartes Schwimmtraining durchzog, konnte man aus dem Schwimmbecken bereits die nächste Unwetterfront des Schwarzwaldes erblicken. Die Vorfreude auf die Radtour war dementsprechend gering. Nichtsdestotrotz wurden die Energiespeicher beim alltäglichen Mittagssnack aufgefüllt, sodass die Intervalle auf dem Rad kommen konnten. Die Radintervalle am Berg waren kurz und schmerzvoll, jedoch kam die Sonne dann gegen Abend auch mal zum Vorschein. Der angrenzende Koppellauf rundete die Trainingseinheit ab, der Abend wurde beim gemeinsamen Essen und Spiele spielen ausgeklungen.

Am Karfreitag starteten die Nachwuchsathleten abermals mit einer Runde Gymnastik in den Tag und erneut ließ sich der Regen grüßen. Ein kohlendhydratreiches und zuckerhaltiges Frühstück war notwendig, denn die Königsetappe stand auf dem Tagesplan. In einzelne Gruppen aufgeteilt, schwärmten die Trias samt den Trainern aus und besiedelten mit hohen Wattzahlen die umliegenden Berge und Anstiege. Der Schauinsland galt als Endgegner Nummer 1, doch bevor dieser erradelt werden konnte, musste noch der ein oder andere technische Defekt behoben werden. Das Wetter spielte mit, es kam zu keinen Stürzen und somit gelang auch die gefürchtete Königsetappe. Wieder in der Unterkunft angekommmen, machten sich die einen bereit, in das nächstbeste Café einzufallen, während die Spaßtruppe rund um Maike, Lexia, Fabio, Oliver und Niklas ihre sieben Sachen packte, um die Heimfahrt anzutreten.

Wir bedanken uns bei den Trainern Corinna, Anne, Yannick, Christian, Jörg und Matthäus und freuen uns aufs nächste Mal.

Niklas

(Weitere Bilder in den → Fotostrecken)

24.04.2024 | Christian Cramer ^ nach oben

Swim & Run Mengen

1. Racepedia-Cup

Am Samstag den 13.04.2024 fand der Racepedia Swim & Run in Mengen statt. Mit am Start waren Julia, Marie und Emil. Mit kräftiger Unterstützung von Trainer Yannick, Emilia und Elisa, und Familie. Bei 25°C und Sonnenschein ging es zuerst durch's erfrischende Wasser und danach auf die Laufstrecke.

Emil startete bei den Schülern B und war beim Schwimmen ganz vorne mit dabei. Julia startete bei der Jugend B, war ihren Gegnern dicht auf den Fersen und Marie stellte bei der Jugend A die drittschnellste Laufzeit auf. Insgesamt reichte es am Ende für die Plätze 7, 8 und 11.

Der Wettkampf war ein voller Erfolg und ein gelungener Start in die Racepedia Wettkampfsaison 2024. Außerdem kam der Spaß auch nicht zu kurz. Besonders wichtig für das letztendliche Ergebnis war das Trainingslager in Freiburg in der ersten Osterferienwoche, welches Emil, Marie und Julia gut auf den Wettkampf vorbereitet hat.

(Text: Julia Groß, Marie Walter)

(Weitere Bilder in den → Fotostrecken)

21.04.2024 | Christian Cramer ^ nach oben