AKTUELLE BERICHTE

Rettungsschwimmkurs

Unser Mitglied Michael Hofmann hat erfolgreich am Rettungsschwimmer-Kurs vom DLRG OG Filder teilgenommen, dabei hat er das Abzeichen Rettungsschwimmer Silber bekommen. Der Kurs fand offiziell vom 20.01.- 31.03.2022 statt, coronabedingt fiel ein Termin aus, so dass die Prüfung am 07.04.2022 war.

Jede Woche donnerstags trafen sich die Teilnehmer für ca. 2 Stunden jeweils um 20 Uhr im Hallenbad Vaihingen. Die Ausnahme bildete eine Theorie-Einheit im DLRG-Vereinsheim in Leinfelden. Der Kurs wurde unter den damals geltenden 2G+ Regeln durchgeführt.

Der Kurs mit 9 Teilnehmern setzte sich sehr inhomogen zusammen aus Triathleten, DLRG-Mitgliedern, Jugendlichen, Freizeitschwimmern und einer Mutter, die eigentlich ihre zwei Söhne angemeldet hatte. Trotz der unterschiedlichen Niveaus war jeder mit Ehrgeiz bei der Sache und man unterstützte sich gegenseitig. Die Stimmung war immer sehr gut.

Übungsinhalt des Trainings und der Prüfung war unter anderem Tieftauchen, Streckentauchen, Schwimmen mit Kleidern, Sprung vom 3 Meter-Turm, 300m Rücken-Beinschlag am Stück, Befreiungsgriffe im Wasser, Ziehen und Schieben eines geschwächten/ermüdeten Schwimmers sowie Retten eines Schwimmers im und aus dem Wasser. Ebenfalls dazu gehörte die Herz-Lungen-Massage zur Wiederbelebung und das Üben eines Notrufs.

Als Knackpunkt während der Prüfung erwies sich das Tauchen in 4m Tiefe mit den Füßen voraus, erst beim 3. Anlauf klappte dies und der 5kg schwere Ring wurde an die Oberfläche gebracht. Alle 9 Teilnehmer bestanden die Prüfung. Dabei machten sechs Teilnehmern das Abzeichen Silber und 3 Bronze. Ein Dank noch einmal an den Kursleiter Alexander Bernhardt, der alle Übungen vorbildlich selber zeigen konnte und den Kurs hervorragend leitete.

Voraussetzung sind: Geübter Schwimmer, Mindestalter 14 Jahren, gültiger Erste-Hilfe-Kurs (nicht älter als 2 Jahren, Kurs kann auch parallel zum Rettungsschwimmer gemacht werden).

19.05.2022 | Michael Hofmann ^ nach oben

Trainingslager Toskana

Auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten

Seit Weihnachten nicht mehr richtig in den Trainingsrhythmus gekommen, weniger als 100 Lauf- und 1000 Rad-Kilometer ab Jahresbeginn? Dann ist der perfekte Zeitpunkt für ein 10-tägiges Trainingslager gekommen, um die Leistungsumfänge steil in die Höhe schnellen zu lassen. Zu hohe Belastung, Verletzungsgefahr, Übertraining? Ach was, Hauptsache Ballern! Mit solchen oder ähnlichen Gedanken bin ich als Triathlon-Neuling in der Osterwoche in das diesjährige Trainingslager des Tria Echterdingen in die Toskana gegangen. Mit mir bildete eine Mischung aus Liga-Startern und Langstrecken-Veteranen den Kern einer 6er-Männer-Trainingsgruppe: Christian Cramer, Jan Gläser, Henning Hubbert, Benjamin Rader, Michael Rücker und ich, Micha Jetter.

Nach der ersten anstrengenden Ausdauer-Fahrt, nämlich der Anreise über Gotthard-Tunnel-Warteschlange und Mailand-Stau-Chaos, begann das Training am nächsten Tag mit einer ganz entspannten Einrollrunde. 90 km radelten wir im klassischen GA1-Tempo (Durchschnitt 29,9 km/h) durch die wunderschöne Landschaft, dazu kam sogar noch eine Gelato- und Caffè-Pause im schönen Städtchen Massa Marittima, die das Training quasi in zwei kurze und leichte Einheiten aufteilte. Die folgenden Radfahrten absolvierten wir in immer wieder leicht wechselnden Besetzungen: Wegen Verpflichtungen als Jugendtrainer (Henning) oder vorgezogenem Regenerationstag (Micha) pausierten die einen, während sich aus der nächsthöheren Altersklasse weitere Athleten anschlossen (Fabian, Henrik, Lars, Madlene und Matthias). Aus der Jugend stießen Fabio, Niklas und Oli für eine Ausfahrt dazu und fochten mit uns enge Verfolgungsjagden am Berg aus.

Unsere Wege führten uns in romantische Bergstädtchen, hinauf zu einsamen Klöstern und durch mediterrane Zypressen-Alleen, bisweilen aber auch über Schlagloch-gespickte und verkehrsreiche Straßen. Am Monte Tirli (TIR-li, nicht ti-ri-LI) konnten sich bergauf die Kletterer beweisen und neue FTP-Bestwerte knacken, bergab sich die Draufgänger in die Kurvenscheitelpunkte lehnen. Am dritten Tag leitete uns die Garmin-Routenführung in Caldana durch eine scheinbare Abkürzung, hatte dabei aber wohl die maximale Steigung von 30 % nicht einberechnet. Mit über 500 Watt und brennenden Oberschenkeln konnten sich aber alle gerade so über diese Mauer retten und noch tagelang von ihrer Heldentat erzählen. Die stärksten Espressi und schokoladigsten Eiscremes sorgten bei Boxenstopps entweder für Revitalisierung oder aber Fress-Koma (zum Glück erst gegen Ende der Tour).

Beim Triathlon-Wettkampf gilt der Wechsel als 4. Disziplin, im Training kommen noch die Disziplinen 5 und 6 dazu: Essen und Ausruhen. Dem ersten wurde mit großer Motivation beim morgen- und abendlichen Buffet nachgegangen. Mit anderen Trainingsgruppen wetteiferten wir besonders, wenn es morgens Nachschub bei den Rühreiern oder Schokocroissants oder abends bei Pasta und Nachspeisen gab. Das Ausruhen gestaltete sich nicht immer als ganz so einfach. Durch körperliche Anstrengung verstärktes Schnarchen vertrieb so manchen aus den Doppelzimmern heraus auf das Bett im Wohnzimmer. Etwas nachholen ließ sich der Schlaf aber auch nachmittags mit einer Runde auf dem Kanapee vor dem Abendessen.

Auf der Liste etwas weiter unten standen für uns die Disziplinen Lauf und Schwimmen. Wer nach den Radfahrten noch nicht genug hatte, koppelte gerne noch ein paar Runden über das Hotelgelände hinterher. Besonders motivierte Athleten gönnten sich aber auch noch einen Trail-Run oder sogar eine Halbmarathon-Distanz. Dem Tyrrhenischen Meer mit Wassertemperatur um die 15 °C wurde meistens der beheizte Pool vorgezogen, in dem es sich dann doch etwas länger als eine Minute ohne Neopren aushalten ließ. Den noch nicht ganz stilsicheren Schwimmern stand Yannick Chauvet mit Analyse und Tipps zur Seite – das anfangs misstrauisch beäugte "langsamere Wasser" ließ sich so gleich besser teilen.

Abends abgerundet wurden die Trainingseinheiten mit ein paar Wizard-Kartenspielrunden oder auch gemütlichem Beisammensein mit dem ein oder anderen Cocktail an der Strandbar, der vielleicht der Regernation nicht ganz zuträglich war, dafür aber dem Gemeinschaftsgefühl.

Eine besondere Überraschung erwartete uns am letzten Tag. Als am Samstagabend letzte noch anwesende Athleten gab es für uns sechs ein Upgrade, heraus aus dem "Glaskasten mit Raubtierfütterung", hinein zur High Society und Essen à la Carte. Etwas underdressed kamen wir so in den Genuss vielleicht etwas weniger Kohlenhydrat-dichter, dafür aber besonders edler Speisen und einem vielfältigen Vor- und Nachspeise-Buffet, bei dem wir noch einmal ohne Scham richtig zugriffen.

Ob und wie sehr sich das Trainingslager nun auf die Fitness auswirkt, bleibt noch abzuwarten. Das hohe Volumen und die (zumindest für mich) hohe Intensität lässt sich zumindest mit dem Trainingskonzept der "Block Periodization" gerade noch rechtfertigen – demnach gilt es nun also, einen ausgedehnten ruhigen Regenerationsblock zu absolvieren. Großen Spaß hat es aber in jedem Fall gemacht und das sollte für Athleten unseres Leistungsniveaus die Hauptsache bleiben.

03.05.2022 | Micha Jetter ^ nach oben

Trainingslager 2022

Die Toskana in Tria-Grün

Nach langem Warten ging es in diesem Jahr für ca. 30 Tria-Kids und Erwachsene zusammen ins einwöchige Trainingslager nach Castiglione della Pescaia in der wunderschönen Toskana. Voller Vorfreude und Motivation trafen wir uns am Karfreitag in den frühen Morgenstunden und machten uns gemeinsam auf den Weg in den Süden. Auch wenn uns die Panne unseres Haupt-Materialwagens kurz aus der Bahn warf, haben wir es am Ende doch geschafft heil in unseren WGs im Ressort Riva del Sole anzukommen.

Doch zum Ausruhen war nicht lange Zeit, denn schon am nächsten Morgen standen Schwimmen und Laufen auf dem Trainingsplan. Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und somit war uns die Motivation nicht zu nehmen, die ersten Einheiten mit Bravour zu meistern. Nach einem genüsslichen Mittagssnack ging es auch schon weiter mit der dritten Einheit auf dem Rennrad. Wir erkundeten die Landschaft und lernten gleich auf unserer 1. Etappe, dass alle Radwege nach Grilli führen. Danach nutzen wir noch die Zeit bis zum Abendessen, um uns in die Wellen des Meeres zu stürzen. Am Abend nahmen wir die verbrannten Kohlenhydrate am reichhaltigen Buffet wieder auf und beendeten anschließend alle gemeinsam den Tag mit einer Runde Bingo.

In den nächsten Tagen folgten weitere abwechslungsreiche Sporteinheiten: Läufe im Stadion und auf Trails, Schwimmen im Pool und Meer. Auch die Radrunden fielen immer unterschiedlich aus. Welche Strecke aber bei niemand fehlen durfte, war die Bergetappe hoch nach Tirli. Mehrmals galt dort unser Motto: "Keine Gnade für die Wade" und "die Aussicht ist Belohnung genug" ;) Auch die exotische Seite Italiens zeigte sich mit den Skorpionen, die uns in unserer Haus-WG besuchten.

Leider hat sich die Sonne am Ende des Trainingslagers schon einen Tag zu früh verabschiedet, doch das hielt uns nicht davon ab, auch noch die letzten Einheiten gemäß Trainingsplan abzuschließen. Nur die Königsetappe fuhren wir vorausschauend schon einen Tag früher, daher gab es am Regentag neben dem Schwimmen noch eine Laufeinheit im Stadion mit Wechseltraining.

In besonders guter Erinnerung bleiben uns Eintracht Frankfurt, der Sprung ins Meer bei Sonnenaufgang und der Saison-Auftakt der Kinderdisco, sowie der Mittags-Snack mit Hennings-Jungs und natürlich die typisch italienische Spezialität Schoko-Croissants in der Form all you can eat.

Wir bedanken uns herzlich bei den Trainern, die uns das alles ermöglicht haben, sowie bei allen Teilnehmern für die große Begeisterung!

28.04.2022 | Lexia Friz ^ nach oben

EM Duathlon Mittelstrecke

in Alsdorf bei Aachen

Am 10. April durfte ich erneut, nach Roth 2021, die deutschen Farben bei einer Altersklassen-Europameisterschaft tragen. Dieses Mal in Alsdorf bei Aachen bei einem Mittelstrecken Duathlon, heißt 10-60-10 km. Das Wetter war - wie zu erwarten - sehr aprilmäßig, aber immerhin ohne Regen und Schnee. Beim Start in der Alsdorfer Innenstadt war es mit 4 Grad doch noch sehr frisch.

Zu Laufen waren 4 Runden von 2,5km, teilweise auf Schotter - kein attraktiver Kurs. Nach 39:13 Minuten konnte ich dann aufs Rad wechseln. Es wehte ein starker, eisiger Wind auf dem dreimal zu absolvierenden Kurs mit einigen Kreisverkehren und 180 Grad-Wenden. Winterjacke und dicke Handschuhe waren also angesagt. Mäßig motiviert absolvierte ich die Strecke in 1:41:39 Stunden, bevor ich dann nach dem anschließenden Lauf (40:43min) nach insgesamt 3:06:59 Std. ins Ziel lief.

Es hat nur zu Platz 17 in der AK M45-49 gereicht, aber nach der mittelmäßigen Radleistung und der starken Konkurrenz bin ich doch zufrieden. Die Veranstaltung war gut organisiert, die Strecken aber wenig attraktiv.

(Bildquelle: larasch GmbH).

11.04.2022 | Andre Weinandy ^ nach oben

DLRG Rettungsschwimmer

Erfolgreiche Auffrischung 2022

Damit wir unser Schwimmtraining bestreiten können benötigen wir immer ausgebildete Rettungsschwimmer im Bad. Die Auffrischung des DLRG-Lehrgangs wird alle 2 Jahre verlangt, durch Corona hatte sich die Sache verzögert.

Also machten wir uns an fünf Montagabenden auf nach Sonnenberg um dort im Hallenbad zu üben wie man im Ernstfall reagieren soll. Ein Erste Hilfe-Tag stand zusätzlich auf dem Programm.

Abschließend wurde die Prüfung in Theorie und Praxis abgenommen. Die "Fanta 4" standen am Beckenrand um die nötigen Übungen durchzuführen:
- Black swan
- White snow
- Grünkäppchen
- Schlafstilzchen

Wir mussten beispielsweise:
- Mit Klamotten 50m eine leblose Person abschleppen. (Da haben selbst gute Schwimmer gepumpt wie ein Maikäfer auf dem Rücken).
- 25m Streckentauchen und Tieftauchen ohne Brille um einen 4kg schweren Ring nach oben zu holen.
- Vom 3m-Brett springen.
- Angriff im Wasser durch den Befreiungsgriff abwehren und die Person an Land schleppen, um sie dann aus dem Becken zu bergen und sie in die stabile Seitenlage zu bringen.

Herzlichen Glückwunsch allen zur bestandenen Prüfung und vielen Dank Anne für die Orga!

03.04.2022 | Joachim Mewes ^ nach oben

Liga Team Tria Echterdingen

Pizza essen und kennenlernen

Nachdem es coronabedingt in den letzten beiden Jahren entweder gar keine Liga oder nur eine abgespeckte Variante gab, sollen dieses Jahr zumindest wieder vier Liga-Wettkämpfe stattfinden.

Das Wettkampfformat dieser vier Veranstaltungen ist, wie es in der Liga üblich ist, sehr abwechslungsreich und auf Geschwindigkeit und dem Team-Gedanken ausgelegt. In der Landesliga Süd wird es einen Einzelwettkampf über die Sprint- wie auch die Olympische Distanz geben, natürlich den actionreichen und harten Teamsprint und ein Sonderformat mit Schwimmen und einem anschließenden Jagdstart fürs Bike & Run.

Infos wie diese und natürlich die gewissen Insider-Informationen vom Ligabetrieb (Penalty-Box, Wechselboxen, Windschattenfreigabe) haben am vergangen Mittwoch (23. März) eine Gruppe von motivierten Triathleten nach einer leckeren Pizza bei Leonardo Da Vinci in Leinfelden diskutiert. Da sich nach der Corona-Zwangpause ein paar "alte Hasen" aus der Liga verabschiedet haben, war die Mehrheit der anwesenden Trias Neulinge in der Liga.

Damit aus den vielen Einzelpersonen ein starkes, eng zusammengeschweißtes Team wird, müssen wir uns natürlich noch besser kennenlernen und weitere Events über die Saison planen. Jeder Wettkampf soll etwas besonderes werden, der nicht nur aus dem sportlichen Teil besteht sondern einem ganzen Tag, der gemeinsam am Abend nach einer Stärkung ausklingt.

Geplant sind über die Saison unter anderem ein gemeinsames Radtraining (bzw. die Teilnahme am Skinfit Cup des RSV), ein Termin für die 4. Disziplin im Triathlon (nämlich der Wechsel) und das ein oder andere Freiwassertraining.

Falls sich noch jemand angesprochen fühlt auch ein Teil von unserem Liga Team zu werden darf er sich gerne bei mir melden!

28.03.2022 | Christian Cramer ^ nach oben

20. Dirty Race in Murr

Startnummer 1, Disqualifikation und verpasste Sachpreise

Am vergangenen Wochenende jährte sich das Dirty Race in Murr nach coronabedingter Zwangspause und Verschiebung von Januar auf März, zum zwanzigsten mal. Lokalmatador und Vereinsmitglied Björn mit Startnummer 1 rührte bei Jung und Alt die Werbetrommel für einen grandiosen, matschigen Crossduathlon mit Starbesetzung vor dem Saisonbeginn – voll dirty eben. Doch zwei Wochen konstante Sonne und frühlingshafte Temperaturen im Vorfeld verwandelten die Murrer Äcker in ideale Bestzeit-Bedingungen, sodass sich sechs Vereinsmitglieder am Samstag mit Sonnenbrillen und kurzen Einteilern an den Start begaben.

Mit einem rollenden Start ging es auf die erste Laufstrecke, die sich überwiegend asphaltiert auf 5 Kilometern durch das Murrtal schlängelte. Hier wurde von einigen Teilnehmern bereits exzellente Frühsaisonform gezeigt, denn man musste deutlich unter 18 Minuten bleiben um den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.

Nach flottem Wechsel folgten 15 Kilometer auf dem Mountainbike. Ohne hohe technische Schwierigkeit aber mit einem fiesen Anstieg und unübersichtlichen Kurven auf groben Schotterwegen kam man auf den zwei Runden auf seine Kosten. Es war sofort klar, bei nassen Bedingungen versinkt man an einigen Stellen bis zur Nabe im Matsch. Aber an diesem Tag waren Staub und Wasseraufnahme die größere Challenge. Leider verabschiedete sich Hennings Hinterrad nach der ersten Runde in den Feierabend. Als abgebrühter Athlet fand Henning jedoch eine Lösung: Kurzerhand wurde das eigene Mountainbike gegen das dämpfungslose Fatbike des Veranstalters getauscht. Dies hat natürlich eine Disqualifikation aufgrund Hilfeannahme nach sich gezogen, aber weder dem Sportsgeist noch dem Spaß an der Veranstaltung Abbruch getan.

Beim abschließenden Crosslauf von 4 Kilometern zeigte sich wer sich die Kräfte gut eingeteilt hatte, denn die vier Runden hatten einige Wurzeln und einen fiesen steilen Anstieg zu bieten. Im Zieleinlauf konnte man sich mit Tee und Obst versorgen sowie von den zahlreich erschienenen Zuschauern bejubeln lassen, darunter auch drei angereiste Tria Echterdinger – Danke für euren Support! Der Trubel muss so groß gewesen sein, dass Helmut und Dirk die Siegerehrung für den dritten Platz in der Mannschaftswertung verschwitzt haben. Die gewonnenen Albgoldnudeln wurden von Henning entgegengenommen. Übrigens, Björn konnte sich mit einer Zielzeit von 1:02:51 Std. über einen starken zweiten Platz freuen. Doch die Freude über diesen gelungenen Saisonauftakt war in allen Finishern zu finden. Vormerken für nächstes Jahr!

Lukas Arnhold, Björn Laibacher, Henning Hubbert, Angela Siller, Helmut Söller und Dirk Buda

16.03.2022 | Lukas Arnhold ^ nach oben

Skilanglauf-WE

im Tannheimertal

Danke an Joachims spontane Idee, das herrlich angesagte Wetter und die idealen Schneebedingungen Anfang Februar für ein intensives aber schönes Skilanglaufwochenende im Tannheimer Tal auszunutzen. Fünfzehn Skating- und Klassikbegeisterte trafen sich teilweise bereits am Freitagnachmittag, die perfekt gespurten und schnellen Loipen von Oberjoch bis Nesselwängle unter die Bretter zu nehmen.

So kamen auch mal schnell 50km zusammen. Die gegebenenfalls resultierenden Erschöpfungszustände konnten jedoch sehr schnell im Hotel Goldenes Kreuz in Tannheim erfolgreich "behandelt" werden. Kleine Saunarunde, gemeinsames Abendessen und interessante Unterhaltungen und schon war die Freude auf den Folgetag mit einer neuen Tour wieder da.

Oberjoch, Tannheim, Vilsalpsee und seine Loipen – wir kommen garantiert nächstes Jahr wieder!

Nach all dem Technik- und Ausdauertraining auf Skating- und Klassikski müssen wir im kommenden Sommer beim ersten Triathlon nur vorab das Equipment unserer Triathlet*Innen prüfen – "nicht dass jemand die Radstrecke versehentlich mit Rollerski in Angriff nimmt...".

Joachim Mewes und Frank Muschalek

28.02.2022 | Frank Muschalek ^ nach oben

Skatingtraining Kniebis

bis die Schenkel kochen

Der erste Schritt ist getan. Bei herrlichem Sonnenschein und besten Schnee- und Loipenbedingungen haben wir unseren ersten Skating Trainingstag am Skistadion Kniebis bei Freudenstadt absolviert. Das Gelände bietet ideale Voraussetzungen hierfür. Kunstschneemaschinen, ein flaches Skistadion, eine leicht kupierte 2,5 km Stadionrunde welches es erlaubt alle Technikarten geländeangepasst anzuwenden. Oder für eine Ausdauereinheit auch mal eine bis zu 70 km lange Runde von Freudenstadt-Lauferbrunnen bis Schliffkopf und zurück. Es ist alles möglich. Und eine kleine Skihütte gibt es auch zum zwischendurch aufwärmen oder um den Trainingstag abzuschliessen.

Voll motiviert traten 10 Skilangläufer*Innen am frühen morgen an, um zunächst die nicht immer geliebten aber notwendigen Basics des Skatens zu erlernen. Das heißt immer erstmal Stöcke weg und üben bis die Oberschenkel kochen und der Kopf pfeift:-)

Dennoch liess sich niemand demotivieren an jeder weiteren Einheit teilzunehmen, in welchen es darum ging jede Technikart zu lernen. Von Führarm, über 1:1, bis Armschwung wurden die ersten Schritte zum künftigen Langlauf-Ass getan. Für jeden Anfänger schön, ist immer zu sehen, dass die gröbsten Fehler auch von Fortgeschrittenen noch begangen werden und dass auch hier "Lebenslanges Lernen" seine Bedeutung hat.

Unser Respekt gilt jedem Teilnehmer, insbesondere den echten Anfängern, welche ihre ersten Schritte auf Skatingski erlebten. Die Echterdinger Trias sind eben auch im Winter eine unschlagbare Truppe!

Wir werden noch weitere Trainingssessions einplanen, die jedoch leider immer nur nach Schneelage eher "spontan" eingeplant werden können. Idee dabei ist, neben einem Ski-Wachskursmittag, gezielte Training anzubieten, z.B.:
- 1-2 Stunden für Anfänger zum weiteren gezielten Üben der Basics oder
- 2-3 Stunden für Fortgeschrittene zur Vertiefung einzelner Technikarten oder des Geländeangepassten Laufens

Wer Interesse hat, die Kommunikation erfolgt über unsere WhatsApp-Gruppe – bitte uns Eure Mobiltelefonnummer mitteilen (frank.muschalek@bosch.com oder an 0160 703 1386). Wir nehmen Euch dann in die Gruppe auf.

In diesem Sinne – Danke an Alle Teilnehmer*Innen und in der weiteren Wintersaison immer eine handbreit Schnee unter dem Skatingski:-)

Frank Muschalek & Joachim Mewes

24.01.2022 | Frank Muschalek ^ nach oben

Neujahrslauf Leinfelden und Dreikönigslauf Degerloch

Virtuelle 10km

Am Neujahrstag starteten Annette Mack, Utz Brenner, Andreas Gredinger und Reyhane Youssefi beim Leinfeldener Neujahrslauf über 10 km. Aufgrund der Corona-Pandemie fand dieser bereits zum zweiten Mal in virtueller Form statt. Die Teilnehmer hatten bis um Mitternacht Zeit an einem beliebigen Ort 10 km zu laufen und die Zeit anschließend an den Veranstalter zu melden.

So starteten alle bei tollem Wetter sportlich ins neue Jahr! Besonders herauszuheben ist hierbei Annettes 2. Platz unter allen teilnehmenden Frauen!

Am Dreikönigstag startete bei kühlen zwei Grad der Dreikönigslauf mit Degerlocher Volkslauf als Präsenzveranstaltung auf der Sportanlage Hohe Eiche in Degerloch. André Weinandy und David Landenberger hatten spontan am Vortag von dem Lauf erfahren und meldeten sich über die 10 km lange Strecke an. Dabei galt es drei Runden mit einem knackigen Berg zu absolvieren, ehe es über den langen und steilen Schlussanstieg zurück auf die Tartanbahn ins Ziel im Stadion ging. Dort wurden alle Finisher mit warmem Tee und selbstgebackenem Hefezopf für ihre Mühen belohnt. David wurde neunter, André kam auf Rang 17 ins Ziel.

17.01.2022 | David Landenberger ^ nach oben