AKTUELLE BERICHTE

Ski-Trail Tannheim
55km Richtung Kaiserschmarrn
Wer hat sie erfunden? Nein - diesmal nicht die Schweizer, sondern Skilangläufer wie der Finne Pauli Siitonen und andere, die in den 1970er Jahren aus der Spur "ausbrachen" und so der schnellen Skating-Technik den Weg bereiteten. Nachdem bei dieser Fortbewegung nahezu sämtliche Schwimm-, Rad- und Laufmuskeln gleichzeitig zum Einsatz kommen hätte sie aber auch eine Erfindung der Triathleten sein können...
Auch heuer stand der Ski-Trail im Tannheimer Tal ganz oben auf der Wunschliste, nur musste die Vorbereitung mangels Schnee in der näheren Umgebung dieses Jahr auf ein Minimum reduziert werden...
Dafür waren die Bedingungen im Tannheimer Tal Ende Januar umso besser: Jede Menge Schnee, leichte Minusgrade und laut Wetterbericht trockenes Wetter am Wettkampftag, dem 29. Januar. Für die freie Technik stehen beim Ski-Trail zwei Varianten zur Auswahl: Die kleine 35km- und die große 55km-Runde. Da wir die erste bereits vorige Saison absolviert hatten musste natürlich eine Steigerung her;-)
Wegen des deutlich geringeren Teilnehmerfelds auf der langen Runde verlief die Startphase diesmal wesentlich entspannter und - meine Stöcke blieben heile;-) Gleich nach dem Start in Tannheim folgte der erste kurze Anstieg, in dem das Feld der ca. 220 Skiläufer bereits gut auseinander gezogen wurde. Zwischen Schattwald und Unterjoch passierten wir die Landesgrenze, es ging in den langen Anstieg hinauf zum Oberjoch.
Spätestens hier wären wir normalerweise in der Mooshütte eingekehrt, diesmal gabs aber nur einen hastigen Schluck Iso an der Verpflegungsstelle vor der Hütte - schließlich hatten wir noch einiges vor uns! Der längste Anstieg aber war geschafft und so schnell es die zum Teil recht kurvige Abfahrt zuließ flogen wir hinunter und zurück Richtung Tannheim.
Auf dem Weg zur zweiten Wende bei Nesselwängle zeigte sich, dass der Weg durchs Tal keineswegs flach verläuft. Ständiges Auf und Ab sorgte für Abwechslung und in der Gruppe war stets volle Konzentration gefordert. Ein besonderes Schmankerl erwartete die Läufer am Haldensee: Da die Eisdecke auch dieses Jahr nicht tragfähig genug war mussten die etwa 1,5km Seeuferweg mit Gegenverkehr bewältigt werden. Hier war also reines Schieben in der Spur angesagt, Überholmanöver waren echter Kraftakt.
Nach der Wendeschleife im Skistadion von Nesselwängle (die klassische Marathondistanz hatten wir bereits hinter uns) gings dann endgültig Richtung Heimat - die Tankanzeige schon deutlich im roten Bereich. Im berüchtigten letzten Anstieg zum "Wiesle" war nochmal voller Krafteinsatz gefragt, dann hörten wir endlich das erlösende Geräusch des Stadionsprechers in Tannheim.
Hat's Spaß gemacht? Unbedingt! Und besser kann der Kaiserschmarrn nach dem Abendessen nicht schmecken;-)
Uwe Ruscheweyh 3:31:15 Std.
Detlef Günther 3:45:19 Std.

Frauen-Power aus Echterdingen
Neues Frauen-Ligateam stellt sich vor
Vorhang auf für das zweite Ligateam von Tria Echterdingen! Ab der kommenden Saison erhält unser erfolgreiches Männer-Team weibliche Verstärkung: Tria Echterdingen geht mit einem Frauenteam an den Start der LBS Cup Triathlon Liga Baden-Württemberg. Dabei kann sich Team-Chefin Annette Mack in der glücklichen Lage schätzen, gleich sieben (!) motivierte Mitstreiterinnen ins Rennen schicken zu können.
Annette Mack, Lisa Hess, Corinna Püngel, Anja Elser, Dina Otto, Nela Jahncke (im Bild v.l.n.r.) sowie Melanie Schipfer und Tina Scheuing sind voller Tatendrang und freuen sich auf die anstehenden Wettbewerbe.
Wir drücken den Mädels kräftig die Daumen und wünschen viel Spaß und Erfolg in der neuen Saison!